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Listening To The Beliefs Of Emerging Churches - Robert Webber
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Listening To The Beliefs Of Emerging Churches - Robert Webber

Preis: €14,00

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-Englische Originalausgabe-

In dem von Robert Webber herausgegebenen Buch Listening to the Beliefs of Emerging Churches legen Mark Driscoll, John Burke, Dan Kimball, Doug Pagitt und Karen Ward dar, was und vor allem wie sie glauben.

Diese fünf prominenten Vertreter der „Emerging Church“-Bewegung in den Vereinigten Staaten teilen evangelikale, nicht-pfingstliche Wurzeln und haben jeder eine theologische Ausbildung durchlaufen; wer also einen weltweiten Überblick über die Bewegung sucht, wird enttäuscht werden. Wer dagegen schon immer einmal wissen wollte, welche Lehren von einigen der bekannteren Namen der Szene vertreten werden, wird auf seine Kosten kommen. Dabei lassen schon die hier vorgelegten Ansätze in ihrer ganzen Unterschiedlichkeit deutlich werden, daß von einer einheitlichen »Theologie der „Emerging Church“-Bewegung« nicht die Rede sein kann.

In einer kurzen und interessanten Einleitung legt Webber die Geschichte der US-amerikanischen evangelikalen Bewegung im 20. Jahrhundert dar, verortet den „Emerging Church“-Aufbruch in diesem Strom und charakterisiert kurz die Autoren des Buches. Diese erläutern im Anschluß jeweils die Kernfragen ihres Glaubens, äußern ihre Gedanken zu Theologie, Gemeinde, den Umgang mit der Bibel etc. und antworten dann auf die Beiträge der anderen.

Mark Driscoll (von Webber mit dem Prädikat „biblizistische Theologie“ versehen) nimmt eine sehr defensive Position ein, spielt ein wenig den Lehrer, der die anderen Autoren auf den rechten Weg zurückführen muß und errichtet ein mit unzähligen Schriftstellen begründetes, traditionell-evangelikales Lehrgebäude.

John Burke („inkarnatorische Theologie“) steht Driscoll theologisch sehr nahe, scheint aber in seiner Kommunikation seinem pluralistischen Kontext gegenüber deutlich sensibler zu sein.

Dan Kimball („missionale Theologie“) betont die Wichtigkeit der altkirchlichen Bekenntnisse und baut Brücken in die heutige Zeit.

Doug Pagitt („verkörperte Theologie“) schreibt das mit Abstand interessanteste Kapitel. Er träumt von Gemeinden als Brutstätten theologischer Vorstellungskraft, legt weniger dar, woran er glaubt, als vielmehr wie in einem lokalen Kontext lokale Theologie entstehen kann, die Pagitt als Tanz zwischen Evangelium und Kultur versteht.

Karen Ward („gemeinschaftliche Theologie“) hat ihr Kapitel zusammen mit ihrer Gemeinde geschrieben und versteht darin das Entstehen theologischer Überzeugungen als gemeinschaftlichen Prozess.

Abschließend faßt Robert Webber das Gelesene nochmals zusammen, würdigt die Beiträge, äußert Bedenken und weiterführende Gedanken. Im Anhang finden sich Literaturempfehlungen, die Texte dreier altkirchlicher Bekenntnisse (das Apostolische Glaubensbekenntnis sowie die Bekenntnisse von Nicäa und Chalcedon), die von Webber formulierte "Ancient-Future Vision" und der von ihm initiierte "Call to an Anchient Evangelical Future".

 

Buschbeschreibung von DoSi 


Verfügbarkeit

vorrätig: 2






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